Kopf aus, Herz an: Wie du lernst, deinem eigenen Herzensweg zu vertrauen
Kopf aus, Herz an: Wie du lernst, deinem eigenen Herzensweg zu vertrauen Wie oft übertönt dein lauter Verstand die leise Stimme deiner Intuition? In dieser Folge spreche ich gemeinsam mit Silke darüber, wie du aus dem täglichen Gedankenkarussell aussteigst, alte Muster durchbrichst und wieder den Mut findest, deiner eigenen inneren Führung zu vertrauen. Ich kenne das selbst nur zu gut: Mein Verstand ist oft wahnsinnig laut, während meine Intuition ganz leise flüstert. Oft wissen wir tief im Inneren genau, was gut für uns ist – doch Zweifel, Ängste und die Gewohnheit, es anderen recht zu machen, halten uns in alten Bahnen fest. In diesem Gespräch teile ich meine persönlichen Erfahrungen und Wege, wie mir der Schritt vom Verstand zurück ins Herzgefühl gelingt.
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Weitere Informationen54. Kopf aus, Herz an: Wie du lernst, deinem eigenen Herzensweg zu vertrauen
Ramona: Ich wünsche mir total, dass ich meiner Intuition vertraue und sie noch stärker wahrnehme und meinem Herzensweg folge.
Und deswegen habe ich heute die Spezialistin überhaupt für dieses Thema hier eingeladen.
Hallo liebe Silke, so schön, dass du da bist.
Silke: Hallo liebe Ramona, schön, dass ich da sein darf. Ich danke dir für die Einladung.
Ramona: Sehr, sehr gerne. Silke, was ist los mit uns? Warum hören wir manchmal unser Herz nicht mehr so richtig, unsere Intuition?
Silke: Ja, es ist oft verschüttet. Also die Intuition ist einfach verschüttet. Sie ist zwar da, aber sie kommt nicht zum Vorschein, weil unser Kopf die ganze Zeit mitdenkt und manchmal nur am Rattern ist. Die Ereignisse überschlagen sich manchmal so schnell, dass wir irgendwann gar nicht mehr nachkommen. Es ist so hektisch, die Zeit – merkst du das auch?
Ramona: Ja, total.
Silke: Und du triffst Entscheidungen – warum? Weil du das wahrscheinlich auch so anerzogen bekommen hast. Wir sind ja gut erzogen. Dadurch haben wir unsere Intuition oft gar nicht aktiviert. Das muss erst mal freigeschaufelt werden. Die Intuition ist zwar immer da, aber sie sitzt ziemlich weit unten. Sie ist leise, ne?
Ramona: Sie ist verdammt leise.
Silke: Ja, und manchmal können wir gar nicht unterscheiden zwischen Kopf und Herz. Intuition ist bei mir Herz. Manchmal ist es wichtig, dass ich in mich reinspüre und schaue, was da kommt. Wenn ich mich frage, ob das jetzt wirklich mein Herz oder mein Kopf ist, darf ich erst mal ein bisschen still sein und in mich reinhören. Das ist eigentlich eine Trainingssache.
Ramona: Ja, das wollte ich gerade sagen. Bei mir ist es so: Mein Verstand ist wahnsinnig laut und sehr aktiv. Richtig gut nehme ich meine Intuition wahr, wenn ich in die Meditation gehe. Ich muss eigentlich fast wirklich in so eine Meditation, damit ich klar etwas Überraschendes wahrnehme, wo ich weiß, dass es nicht aus dem Verstand kommt. Aber ich wünsche mir so sehr, dass ich mehr in meiner Mitte bin, sodass ich auch tagsüber spüre, mal aufzuhören mit dem Arbeiten, zu atmen und das Herz wahrzunehmen. Um zu hören, ob ich auf dem Holzweg bin, weil der Verstand einen verrückt machen kann. Der sagt einem immer, du musst dies und du musst das. Liegt das an irgendwelchen Mustern?
Silke: Ja, das sind Muster, Blockaden und alles, was man sein ganzes Leben lang erlebt hat. Das zieht man aus dem Verstand, genau wie die Gewohnheiten. Wenn man zum Beispiel 30 Jahre lang jeden Tag denselben Weg geht, bis man irgendwann merkt, dass es eine Abkürzung über einen kleinen Feldweg gibt, der fünf Minuten erspart hätte. Wenn man auf seine Intuition gehört hätte, hätte man sich das vielleicht vorher schon gedacht.
Ramona: Heute muss ich das dazu sagen, das fand ich ganz süß: Ich habe mich fertig gemacht für die Aufzeichnung und wollte eigentlich meine gewohnte Kreuzkette anziehen. Aber irgendwie dachte ich mir: Nein, heute möchte ich die Ankerkette anziehen, die mir meine Tochter geschenkt hat. Dann kommt Silke rein und hat auch eine Ankerkette an! Ich habe das richtig gefühlt. Heute weiß ich warum: Wir sind im Partnerlook! Diese leise Stimme macht manchmal den kleinen Unterschied. So sind wir schon lachend ins Video reingekommen, weil wir Ankerzwillinge sind.
Silke: Ja, richtig! Das sind solche Sachen, oder wenn man zur gleichen Zeit das Gleiche sagen will. Kennst du das?
Ramona: Ja, total! Da greift man irgendwie die Gedanken des anderen auf.
Silke: Und das kommt manchmal ohne Vorwarnung. Das habe ich mit meinem Mann und meinem Sohn ganz oft: Ich fange einen Satz an und er beendet ihn schon, weil er genau weiß, was ich denke. Das ist eine Wahrnehmung vom Herzen.
Ramona: Ja, genau.
Silke: Eine wahre Intuition ist eine Wahrnehmung vom Herzen. In diese Wahrnehmung im Alltag reinzukommen, ist manchmal schwierig. Wenn ich in der Hektik des Alltags bin oder durch eine volle Straße gehe, nehme ich viel von anderen Leuten auf. Dann muss ich erst zu Hause zur Ruhe kommen, um wieder mein Herz und meine Intuition zu spüren.
Ramona: Das ist eine Übungssache, dass man sich immer wieder erinnert und ruhig wird. Silke, du begleitest Kunden dabei. Du hast auf der Lichtbrücke ein Coaching mit drei Einheiten, wo du auch über WhatsApp erreichbar bist.
Silke: Genau, ich arbeite begleitend mit den Menschen zusammen. Drei Stunden sind dafür da, weil es ein Veränderungsprozess ist und nicht mit einem Mal erledigt ist.
Ramona: Genau das hatten wir bei mir. Nach unserer Sitzung hatte ich tatsächlich so eine Art Erstverschlimmerung. Es wurde erst mal noch doller, aber Silke kam von sich aus auf mich zu und fragte, wie es mir geht.
Silke: Das war meine Intuition. Obwohl du im Norden wohnst und ich in NRW, habe ich gespürt, dass ich dich fragen muss.
Ramona: Ich war unterwegs und saß im Auto, als du mir geschrieben hast. Du hast dann energetisch gearbeitet. Ich habe es im Körper gespürt: Auf einmal wurde es ganz ruhig und wohlig. Das ist wirklich super, weil man jemanden hat, den man direkt kontaktieren kann. Heute Morgen habe ich meine Intuition wieder spüren können, aber dann kam direkt das nächste Thema: Um diesen Weg zu gehen, muss ich Menschen sagen, dass ich etwas nicht möchte. Das ist mein nächstes Problem.
Silke: Und deshalb haben wir die drei Stunden, um da nochmal reinzuspüren, das zu spiegeln und zu schauen, wie es weitergeht. Da heißt es auch, Mut und Stärke zu zeigen.
Ramona: Ja, denn die Intuition wahrzunehmen ist das eine. Wenn ich sie danach ignoriere und doch wieder mache, was der Verstand will, habe ich nichts gewonnen. Meine Intuition hat mir gesagt: „Mach das lieber alleine“. Als ich mich darauf eingelassen habe, wurde ich ganz ruhig. Aber der Verstand fragte sofort: Wie sage ich das den anderen, ohne in alte Muster zurückzufallen?
Silke: Die Intuition einzusetzen, heißt auch, Selbstliebe für sich in Anspruch zu nehmen und Dinge aus Liebe zu sich selbst zu tun.
Ramona: Hattest du in deinem Leben auch so einen Punkt, an dem du zu deiner Intuition finden musstest?
Silke: Ich hatte sogar mehrere Punkte. Manchmal waren die alten, ausgetretenen Schuhe erst mal bequemer. Ich hatte schon als Kind eine starke Intuition, aber oft wurde mir gesagt, ich bilde mir das nur ein. Später habe ich mir Coaches genommen, um das wieder auszugraben. In der Hektik des Alltags muss auch ich heute manchmal erst den Kopf abschalten, um wieder in die Ruhe zu kommen. Aber wenn ich mit Menschen zusammen bin, spüre ich sehr viel und kann sie genau dort unterstützen und begleiten. Ich habe auch gelernt, das morphische Feld zu lesen. Ich spüre das im Herzen, und das war ein langer Weg.
Ramona: Da hast du wirklich besondere Wahrnehmungen! Wenn ihr neugierig geworden seid und Silke kennenlernen wollt, findet ihr sie auf der Lichtbrücke. Ich verlinke unten alles. Vielen Dank, liebe Silke, dass du da bist und die Menschen auf ihrem Herzensweg unterstützt!
Silke: Vielen Dank, dass ich hier sein durfte, liebe Ramona.
Ramona: Sehr, sehr gerne